Novartis führt “SMS for Life 2.0” in Nigeria ein, um den Zugang zu unentbehrlichen Arzneimitteln zu verbessern

  • "SMS for Life 2.0" wird zum ersten Mal im Bundesstaat Kaduna, der bevölkerungsreichsten Region Nigerias, in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium von Kaduna eingeführt.
  • Das Programm nutzt Smartphones und Tablet-PCs, um den Zugang zu Arzneimitteln zu verbessern, die Überwachung von Krankheiten zu verstärken und so die Versorgung der Patienten zu verbessern.
  • Die Initiative baut auf dem Erfolg der preisgekrönten Initiative "SMS for Life" auf und beinhaltet nun auch E-Learning-Programme für lokale Gesundheitsarbeiter.

Basel, 12. Dezember 2016 - Novartis gab heute die Einführung des innovativen technologiegestützten Programms zur Gesundheitsversorgung "SMS for Life 2.0" im Bundesstaat Kaduna in Nigeria bekannt. Ziel des Programms ist es, die Verfügbarkeit unentbehrlicher Arzneimittel und die Versorgung der Patienten in der Region zu verbessern. Dazu wird eine einfache, verfügbare und erschwingliche Technologie genutzt. "SMS for Life 2.0" ist eine öffentlich-private Partnerschaft. Geleitet wird sie von Novartis, die Unterstützung kommt vom Gesundheitsministerium des Bundesstaates Kaduna und von Vodacom.

"Novartis ist stolz darauf, mit dem Gesundheitsministerium des Bundesstaates Kaduna gemeinsam das ,SMS for Life 2.0'-Programm einzuführen", erklärte Joseph Jimenez, CEO von Novartis. "Unternehmen müssen ihre Kräfte mit denen des öffentlichen Sektors bündeln, um gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln, mit denen rund um den Globus der Zugang zur Gesundheitsversorgung verbessert werden kann. Dies ist der erste Schritt einer hoffentlich bahnbrechenden Initiative für die öffentliche Gesundheit, welche das Potenzial von Mobilfunktechnologie und Big Data nutzt, um die Versorgungsqualität für unterversorgte Patienten zu verbessern."

"SMS for Life 2.0" baut auf dem Programm "SMS for Life" auf, das Novartis 2009 einführte. Dabei wurden Mobiltelefone genutzt, um die Bestände von Malariamedikamenten in über 10 000 Gesundheitseinrichtungen in Afrika südlich der Sahara zu verwalten und Fehlbestände zu melden. Das neue und verbesserte "SMS for Life 2.0"-Programm arbeitet nun mit Smartphones und Tablet-PCs, um wichtige Probleme beim Betrieb von Gesundheitseinrichtungen in Randgebieten des Bundesstaates Kaduna zu beheben. Lokale Gesundheitsarbeiter können so die Bestände an unentbehrlichen Malariamedikamenten, Impfstoffen und Therapien gegen HIV, Tuberkulose und Lepra überwachen und Amtsärzte der jeweiligen Bezirke benachrichtigen, sobald die Bestände zur Neige gehen. Zudem kontrolliert das Programm die Überwachungsparameter von Malaria, Säuglings- und Müttersterblichkeit sowie sieben anderer Krankheiten, darunter Masern, Gelbfieber und Cholera. Auch ermöglicht "SMS for Life 2.0" die Schulung von Gesundheitsarbeitern in lokalen Einrichtungen mit Hilfe von abrufbaren E-Learning-Modulen.

"Wir begrüssen die Einführung von ,SMS for Life 2.0' in primären Gesundheitseinrichtungen, in denen wir häufig mit dem Problem fehlender Medikamente zu kämpfen haben", sagte Dr. Hadiza S. Balarabe, Leiterin der Primary Health Care Development Agency (Behörde zur Entwicklung der medizinischen Grundversorgung) des Bundesstaates Kaduna. "Kaduna hat sechs Millionen Einwohner und ist damit gemäss Bevölkerungszahl die drittgrösste Staat Nigerias. Wir hoffen, dass das Programm die Gesundheitsdienstleistungen verbessert, indem es den Zugang zu unentbehrlichen Arzneimitteln erweitert und dadurch die lokale Verbreitung von Krankheiten verringert."

Nicht immer erreichen Medikamente die Patienten, die sie benötigen. Dies gilt vor allem für Menschen, die in entlegenen Gebieten leben. Häufig wird der Zugang zu unentbehrlichen Arzneimitteln schlicht dadurch behindert, dass die Bestände ausgehen. Wenn die Gesundheitsbehörden einen besseren Überblick über die Medikamentenbestände haben, können sie diese auch in Echtzeit verwalten. Zudem kann das Lieferkettenmanagement verbessert werden, wenn Daten aus der Überwachung von Krankheiten mit der Bestandsmeldefunktion vernetzt werden. Die Behörden können so ihre Prognose für den Bedarf an Therapien präzisieren. Auf diese Art und Weise lässt sich besser sicherstellen, dass die Patienten die benötigten Medikamente rechtzeitig erhalten.

"Vodacom ist der Ansicht, dass die Mobilfunktechnologie eine leistungsfähige Plattform ist, mit der Probleme im Gesundheitswesen Afrikas angegangen werden können", erklärte Vuyani Jarana, Chief Officer von Vodacom Business. "Unsere Vision ist, dass die Partnerschaft mit dem Bundesstaat Kaduna die Entwicklung produktiver Gesellschaften unterstützt, die gesund, gut ausgebildet und wirtschaftlich aktiv sind. Die Initiative ,SMS for Life 2.0' wird zu einer besseren Qualität und einem besseren Zugang zu den Gesundheitsdienstleistungen beitragen. Dadurch wiederum wird die Lebenserwartung in Nigeria steigen."

Neben der Einführung in Nigeria haben Novartis und ihr gemeinnütziger Partner Right to Care ein Memorandum of Understanding mit dem Gesundheitsministerium Sambias unterzeichnet, um "SMS for Life 2.0" in bis zu  2 000 Gesundheitseinrichtungen im gesamten Land einzuführen. Das Programm, welches Bestandsmeldung, Überwachung von Krankheiten und E-Learning umfasst, wird von Vodacom unterstützt und soll im zweiten Quartal 2017 eingeführt werden.

Über "SMS for Life 2.0"
"SMS for Life" ist eine Initiative der Roll Back Malaria Partnership unter der Federführung von Novartis. Ziel der Initiative ist die Entwicklung innovativer Lösungen für das schon lange bestehende Problem fehlender Medikamente in entlegenen Gesundheitseinrichtungen und die Unterstützung der Länder bei der Einführung innovativer Lösungen. Dadurch soll der Zugang für Patienten zu Gesundheitseinrichtungen und Medikamenten in Entwicklungsländern deutlich verbessert werden.

Das Programm wurde 2009 von der Novartis Malaria-Initiative eingeführt, um Fehlbestände von Malariamedikamenten in afrikanischen Ländern südlich der Sahara zu erkennen. "SMS for Life 2.0" ist eine neue und verbesserte Version dieses preisgekrönten Programms, das nun mit Smartphones und Tablet-PCs arbeitet.

Mit dem Programm können öffentliche Gesundheitseinrichtungen ihre Bestände an unentbehrlichen Arzneimitteln wie etwa Malariamedikamenten, HIV-Therapien und Impfstoffen verwalten. Zudem ist eine Ausweitung auf Therapien gegen nicht übertragbare Krankheiten möglich und auch geplant. Gehen die Bestände zur Neige, sendet das System Benachrichtigungen an die Amtsärzte der jeweiligen Bezirke, die für die Verfügbarkeit der Medikamente zuständig sind. So können Fehlbestände besser verhindert werden. Zudem ermöglichen Tablet-PCs die Überwachung von Krankheiten: Sie unterstützen die Datenerfassung grundlegender Krankheitsparameter entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen eines Landes. Auch können sie für die qualifizierte Schulung von Gesundheitsarbeitern eingesetzt werden, denn die E-Learning-Module sind auf Abruf verfügbar. 

Über die Novartis Malaria Initiative
Die Novartis Malaria Initiative setzt sich dafür ein, die Erforschung und Entwicklung neuartiger Medikamente zur Ausrottung der Malaria und den Zugang zu ihnen voranzutreiben. Sie ist eines der bedeutendsten Arzneimittelzugangsprogramme der Pharmaindustrie. Seit 2001 hat die Initiative mehr als 800 Millionen Behandlungseinheiten, darunter über 300 Millionen lösliche pädiatrische Behandlungseinheiten, zum Selbstkostenpreis bereitgestellt, zumeist an den öffentlichen Sektor von endemisch von Malaria betroffenen Ländern.

Novartis hat in der Entwicklung von Malariamedikamenten eine lange Tradition. Coartem®, die erste festdosierte Kombinationstherapie auf Artemisinin-Basis (ACT), wurde im Jahr 1999 eingeführt. ACT-Therapien sind die derzeitige Standardtherapie gegen Malaria. Derzeit leitet Novartis zwei der vier am weitesten fortgeschrittenen Programme zur Entwicklung von Malariamedikamenten weltweit. Zwei potenzielle Malariatherapien befinden sich momentan in klinischen Phase-II-Studien (KAF156 und KAE609). Beide repräsentieren neue Wirkstoffklassen, deren Wirkweise sich von jenen der bisherigen Malariatherapien unterscheidet. Dementsprechend könnten sie dazu beitragen, die zunehmenden Resistenzen gegen bestehende ACT-Behandlungen zu bekämpfen.

Die Malaria-Initiative von Novartis ist in Novartis Social Business integriert, eine Einheit, zu der auch Novartis Access und die "Healthy Family"-Programme von Novartis gehören. Die operative Leitung dieser Einheit hat Sandoz, die Generika- und Biosimilars-Division von Novartis, inne.

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Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften einzugehen. Novartis, mit Hauptsitz in Basel (Schweiz), bietet ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen: mit innovativen Arzneimitteln, Augenpflege und kostengünstigen generischen Medikamenten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit weltweit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2015 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 49,4 Mrd. und wies Kosten für Forschung und Entwicklung in Höhe von rund USD 8,9 Mrd. (USD 8,7 Mrd. unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) aus. Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 118 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) und verkaufen Produkte in über 180 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

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